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Lichtblicke PDF Drucken E-Mail

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Alles über Bauhaus Lampen von A-Z
Lichtblicke

Lampen sind Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Mit den traditionellen Kerzenhaltern, Kronleuchtern, Petroleum- und Gasleuchten haben sie wenig Gemeinsamkeit. Ihre Grundlage bildet die von Thomas Alva Edison im Jahre 1879 entwickelte elektrische Glühbirne.

Die moderne wollte Anfangs Handwerk und Industrie vereinen, aber das Bauhaus wurde zur Einflussreichsten Brutstätte des internationalen Maschinendesigns. Bei aller Begeisterung für die neuen Produktivkräfte hatte das Bauhaus einen empfindlichen Fleck: Von Licht und Beleuchtung verstanden seine Vertreter nicht viel. Die Versuche der Bauhauskünstler, das nackte, Industrielle Licht unverhüllt zu verwenden, war sowohl Teil Ihrer designreport_wagenfeld_lampe_wg24.jpgIndustriebegeisterung als auch Ihrer Unfähigkeit, mit künstlichen Lichtwirkungen zu arbeiten.
So hatte zum Beispiel Walter Gropius für sein eigenes Chefbüro im Bauhaus zunächst eine Deckenlampe aus Röhren ... doch weil sie zu stark blendete stellte Gropius später die berühmte Halbkugel- Mattglaslampe (WG24 Entstehungsjahr 1924) seines Bauhausschülers Wilhelm Wagenfeld  auf.
Objektdesigner und Lichtingeneure bildeten ab den 20er Jahren die beiden Pole des Lampendesigns, die sich mehr oder weniger annäherten oder voneinander entfernten.
Es verwandelte den Traum von der Einheit der Künste in die Industrialisierung von Kunst und Architektur. In dieser Zeit entstanden auffällig viele, traumhaft schöne Klassiker.


Beispiele für Tischlampen:

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Poul Henningsen gewann 1925 auf der legendären Art – Deco Ausstellung in Paris eine Goldmedaille mit seiner PH Tischleuchte. 1957 (30 Jahre später) hatte er mit dem Nachfolgermodel PH5 seinen größten Erfolg. Er ist in Dänemark eine Institution.

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Die Steh-, Wand- und vor allem Tischlampen des Franzosen Eduard-Wilfrid Buquet sind nicht nur durch Ihre ausgetüftelten Gegengewichtskonstruktionen in jede beliebige Position zu bringen, sondern gehören darüber hinaus zu den schönsten Lampenentwürfen des 20. Jahrhunderts. Als Königin seiner Lampen zählt die Leuchte EB27 die im Jahre 1927 entworfen wurde.

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Im Jahre 1937 erwarb Jac Jacobsen das Patent der „Anglepoise“ Tischleuchte von dem wenig bekannten George Carwardine und machte sie zum Kultobjekt unter dem Namen Luxo-L1. Mit Ihrem Scherenarm-System, welches sich an der Dimension und Funktion des menschlichen Armes und eines Baggers orientiert, steht Sie heute in vielen Museen der Welt.

 

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Tolomeo entwickelt 1987 von Michele de Lucchi hat den Charme einer Arbeitslampe und verbindet Hightech mit spielerischen Ansätzen.

 

F. A. Porsche entwickelte 1989 die Tischlampe Jazz. Sie gibt vor ein Telefon zu sein, lässt sich aufklappen und je nach Bedarf durch eine Teleskopkonstruktion verlängern.


Beispiel für Pendelleuchten:

Pendelleuchten nennt man eine an einem Kabel oder Stab herabhängende Lampe, die sozusagen in jedem Haushalt zu finden ist. Ihre Urform ist der Kronleuchter.

Gerrit Thomas Rietfeld, dessen rot – blauen Stuhl den jeder Kunstinteressierte kennt, entwarf 1920 die Hängelampe L40 – ein hängendes Kunstwerk.

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Marianne Brandt entwarf 1925 die Bauhaus Hängelampe mit Rollenzug und Zugbügel, welche ein Vorbild vieler heutiger Esstischlampen ist.

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Ingo Maurer entwickelte im Jahre 1985 die Niedervolt Leuchte YaYaHo. Durch die neue Technik war es möglich geworden, Strom ohne schützende Isolierkabel einzusetzen. Er traf damit exact den Zeitgeist der 80er Jahre.


Beispiele für Steh- und Wandlampen:

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Eileen Gray entwickelte 1927 die Tube-Licht (Tubelight). Vor allem Glas und Chrom verhalf Sie zu geradezu erotischer Ausstrahlung.

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Arco Stehlampe wurde 1962 von Achille und Piero Castiglioni entworfen. Sie ist nicht nur eine Lampe sondern auch ein ambitioniertes Hoheitszeichen und fand Einzug in repräsentativen Räumen des Establishments.

 

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Lichtstelle „Cometa“ erfunden 1969 von Ettore Sottsass ist stilistisch noch als Ausläufer der kompakten Form zu bezeichnen. Sottsass ist die beherrschende Figur des neueren Italienischen Designs.

 
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